Was Heimat ist...

Hallo, ihr Lieben. Ich habe mal eine junge Frau gebeten, sich Gedanken darüber zu machen, was Heimat für sie bedeutet. Sie heißt Marie, ist 25 Jahre alt und kommt aus einem Dorf in der Nähe von Lutherstadt Eisleben. Sie studiert in Magdeburg. Bald wird sie ihren Master in der Tasche haben. Aber wie geht's dann weiter? Grund genug, einmal zurück zu schauen. Oder ist es doch ein Nach-vorne-Schauen? Lassen wir sie selbst zu Wort kommen.



Eine Region blüht auf!

Ihr Lieben, es ist soweit! Ganz Deutschland wird sehen, wie schön unser kleines Havelberg und die ganze Region drumherum ist, denn bald geht es los: Heute genau in einem Monat findet die große Auftaktveranstaltung für die Bundesgartenschau 2015 statt! Es ist die erste Bundesgartenschau über Ländergrenzen hinweg: Schließlich findet sie zugleich in Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt. Es ist schön zu sehen, was sich alles getan hat, allein für die Vorbereitungen. Und ich bin gespannt, was die Ausstellung mit sich bringen wird. Wie viele Besucher, welche Impulse und welche Perspektiven. Habt ihr euch schon das Programm angeschaut? In Havelberg wird es unter anderem eine Blumenkirche geben. Das hört sich doch toll an, oder nicht? Garten, äh Karten könnt ihr euch auch schon sichern. Ich jedenfalls habe mir Gäste eingeladen: Eine Familie aus Bayern, die mit dem Wohnwagen kommen will. Gemeinsam erkunden wir dann die Gegend. Euch viel Spaß! Mögen wir blühende Landschaften sehen, sage ich nur.

Optimismus

Ihr Lieben. Schaut nach draußen. Es wird Frühling! Lasst uns alle aufwachen – und über Optimismus sprechen. :-)


Herzlichen Glückwunsch, liebe Pionierinnen!

Ich wünsche allen Frauen im Land einen wunderschönen Frauentag und ein bisschen Zeit und Muse, sich auch noch einmal die politische Bedeutung dieses Tages ins Gedächtnis zu rufen! Es war ein Kampftag. Für die Gleichberechtigung. Heute bekommen wir Blumen geschenkt. Doch es gibt noch einiges, dass es anzupacken gilt.

Ich mag keine Schnittblumen. Ich finde es immer so traurig, sich etwas vor die Nase zu stellen, um ihm dabei zuzuschauen, wie es vergeht. Ich sehe den Dingen lieber beim Wachsen zu. Deshalb sende ich euch Blumen, die noch gut verwurzelt sind – in ihrem Mutterboden, ihrem Heimatland, sozusagen – und wünsche auch euch, dass ihr euch gut verwurzelt fühlt. Das ihr gesund und kräftig seid und viel Potenzial habt, zu wachsen, zu gedeihen und zu blühen. Daran können sich dann auch eure Mitmenschen erfreuen.

Ich wünsche euch, dass ihr wie Schneeglöckchen seid: Kleine Pionierinnen, die als erste aus einer kargen Umgebung hervorgehen und ihre volle Pracht entfalten. Die allen zeigen, was möglich ist. Und dann tun es ihnen – und euch – alle anderen nach.

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